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Tibetische Gesundheitslehre
Tibet ist ein Land mit einer Jahrtausende alten Hochkultur. In ihrer heutigen Form geht die tibetische Gesundheitslehre auf die Schriftsammlung GYÜSHI (Vier Tantras der Gesundheitslehre) aus dem 7. Jh. zurück. Auch Quellen der ayurvedischen Traditionen Indiens, therapeutische Methoden Chinas (TCM), persische Lehren und das Gedankengut des tibetischen Buddhismus flossen mit ein. Die tibetische Gesundheitslehre zählt heute zu den ältesten, durchgehend praktizierten Gesundheitssystemen der Welt und trachtet nach einem inneren Gleichgewicht der Kräfte und Energien. Die tibetische Gesundheitslehre blieb bis heute nahezu unbeeinflusst von der westlichen Welt. In ihrem ganzheitlichen Ansatz kommt der körperlichen und geistigen Gesundheit die gleiche Bedeutung zu.
Buddhismus als Wurzel
Nach der Lehre Buddhas ist falsches Denken primäre Ursache aller Befindlichkeitsstörungen. Dadurch entstehen die Geistesgifte Hass, Ignoranz und Gier, die in direkter Beziehung zu den drei Körperenergien oder Körpersäften Galle (Tipa), Schleim (Beken) und Wind (Lung) stehen und diese stören können. Diese drei Körperenergien haben nichts mit den gleich lautenden deutschsprachigen Begriffen zu tun, sondern stehen für energetische Zustände im Körper. Galle ist die wärmende Kraft (Körperwärme), Schleim steht für die tragende Substanz und Körperlichkeit und Wind ist die bewegende Kraft. Als sekundäre Ursachen für Beschwerden gelten falsches Verhalten, falsche Ernährung und fehlende Anpassung an Klima und Umwelt.
Ziel: Das Gleichgewicht im Körper wiederherstellen
Nach genauer Diagnose macht der tibetische Gelehrte Vorschläge zur Veränderung und Optimierung von Ernährung und Verhalten, um die drei Körperenergien im Gleichgewicht zu halten. Hierbei kommt der Selbstverantwortung des zu Behandelnden eine hohe Bedeutung zu. Bei einem Ungleichgewicht kommen Kräuter und Mineralien zum Einsatz, die nach Geschmacksqualitäten zusammengestellt werden. Dies basiert auf der Lehre der fünf Elemente, die jedem Element bestimmte Geschmacksrichtungen zuordnet.
Tibetische Gesundheitslehre heute: Streben nach westlicher Anerkennung
1969 wurde in der Schweiz die PADMA AG gegründet. Die Firma stellt einzigartig in Europa Kräuterrezepturen auf Basis der jahrhundertealten tibetischen Gesundheitslehre her. Mit der wissenschaftlichen Erforschung dieser Rezepturen versucht das Unternehmen, östliches und westliches Wissen miteinander in Einklang zu bringen. So können neue Wege für die westliche Schulmedizin erschlossen werden, aber auch der tibetischen Gesundheitslehre wird so zu internationaler Anerkennung verholfen.
Padma in der Schweiz www.padma.ch